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Großes Interesse beim Obstbaumschnittkurs


Auf großes Interesse stieß der Obstbaum-Schnittkurs, den die Stadt Eislingen im Rahmen des städtischen Streuobst-Förderprogramms vor kurzem wieder angeboten hat. Über zwanzig interessierte Streuobstwiesenbewirtschafter konnte Birgit Hoffmann vom Planungsamt auf dem Obstsorten-Lehrpfad bei Krummwälden begrüßen.

Mit fachgerechten Tipps zeigt der Baumwart Wolfgang Nägele (im Bild), wie die Vitalität und die Lebensdauer der Obstbäume verbessert werden kann.
Mit fachgerechten Tipps zeigt der Baumwart Wolfgang Nägele (rechts), wie die Vitalität und die Lebensdauer der Obstbäume verbessert werden kann.

Kostenfreies Angebot wird gerne angenommen

Auf großes Interesse stieß der Obstbaum-Schnittkurs, den die Stadt Eislingen im Rahmen des städtischen Streuobst-Förderprogramms vor kurzem wieder angeboten hat. Über zwanzig interessierte Streuobstwiesenbewirtschafter konnten Birgit Hoffmann vom städtischen Planungsamt und der Baumwart Wolfgang Nägele auf dem Obstsorten-Lehrpfad bei Krummwälden begrüßen.

Tipps rund um die Pflege von Streuobstbäumen vom Fachmann

Unter fachlicher Anleitung von Wolfgang Nägele, staatlich geprüfter Baumwart, lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Schnitt von Obstbäumen kennen. Ziel der Schnittunterweisung war es, Kenntnisse und Tipps zum fachgerechten Schnitt junger und älterer hochstämmiger Obstbäume zu vermitteln. „Drei Seitenäste als Leitäste, Licht und Luft in der Krone und beim Einkürzen auf ein äußeres Auge schneiden." Diese einfachen Schnittregeln legte Baumwart Wolfgang Nägele den Teilnehmern des Obstbaum-Schnittlehrgangs ans Herz. Zusätzlich rät er den Teilnehmern: „Lieber etwas mehr wegnehmen, als zu wenig. Gleichzeitig aber auch an das Fruchtholz des nächsten Jahres denken!“ Mit diesen Vorgaben war es für alle sehr aufschlussreich wie Wolfgang Nägele beim Schnitt der Bäume vorging und was er schließlich als Leit-, Seiten- und Fruchtast stehen ließ. Auf die Frage eines Teilnehmers „wie man alte Obstbäume schneidet“ meinte Wolfgang Nägele: „Die alten Bäume schneide ich aufgrund ihrer Höhe gar nicht mehr, sondern lasse sie den Vögeln und Käfern. Die Bäume mit ihren Höhlen sind ja auch für die Artenvielfalt gut.“ Tierische Spuren zeigten sich auch am Boden in Form zahlreicher Laufgänge und Hügel von Feld- und Wühlmäusen. Bei dieser Gelegenheit erfuhren die Kursteilnehmer direkt wie man junge Obstbäume mit Drahtkörben und Drahthosen wirksam gegen Fraßschäden schützen kann.

Durchweg positives Feed-Back

Am Ende des Kurses bedankten sich viele der Teilnehmer bei Wolfgang Nägele für den lehrreichen Kurs und die Erkenntnis, dass man beim Obstschnitt gar nicht so viel falsch machen kann. Mit dem Schulungsangebot unterstützt die Stadt seit vielen Jahren die Bewirtschafter von Streuobstwiesen in Eislingen und Krummwälden.
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PSE (Pressestelle Stadt Eislingen/Fils)